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Detektiv Conan Café in Osaka

Als echte Fans haben wir während unseres Japan-Urlaubs viele Otaku-Ziele besucht, wie den Tokyo One Piece Tower, J-World in Sunshine City und Maid Cafés in Akihabara. Dabei sind wir viel herum gekommen. Auf ein Otaku-Highlight unserer Reise sind wir jedoch per Zufall gestoßen, das Detektiv Conan Café in Osaka. An Osaka Station fiel uns einige Tage vor der Eröffnung ein Flyer in die Hände, der das Café bewarb. Da wir nicht viel mehr als das Datum verstanden, suchten wir den passenden Ort schon am Abend zuvor auf, um für den nächsten Tag den Weg zu kennen. Ist ja alles zum Verlaufen groß da!

Der Abend vor der Eröffnung

Am Vorabend herrschte bereits reges Treiben im noch geschlossenen Café: Viele große Kisten warteten noch darauf ausgepackt zu werden, augenscheinlich randvoll mit allerlei Merchandise Produkten zu Detektiv Conan. Wer sein Geld jetzt schon ausgeben wollte, konnte bereits die zahlreichen Capsule-Automaten füttern, wie wir es taten. Angeboten wurden verschiedene Handy-Anhänger, die speziell für das Café designed wurden oder bereits Motive des nächsten Films zeigten. Vor dem Café sahen sich auch schon andere Leute neugierig um, was die Mitarbeiter im Café jedoch nicht zu stören schien.

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Eröffnung des Detektiv Conan Cafés

Am 6. April um 8.30 Uhr fanden wir uns am Detektiv Conan Café ein, um schon eine lange Schlange vor uns zu finden. Wir nutzten die Zeit uns umzuschauen und die nun ausgepackten Merchandises zu durchstöbern: Tassen, Schalen, Etuis, Puzzles und jede Menge Plüschies warteten geduldig darauf mit nach Hause genommen zu werden. Kurz vor der Eröffnung gingen bereits die ersten Menü-Karten herum, in denen man sich etwas aussuchen konnte. Zum Glück hatten die Karten Bilder, denn mit Nicht-Japanern hatte man hier eindeutig nicht gerechnet. Wir entschieden uns für zwei Stücke von Shinichis geliebten Zitronenkuchen und zwei Milchkaffee mit unterschiedlichen Motiven, die wir per Fingerzeig bestellten. Um Punkt 9 Uhr wurde das Café offiziell eröffnet.

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Die ersten Gäste wurden zum großen Aufsteller gebeten, der den 19. Kinofilm „Sunflowers of Inferno“ bewarb: Gemeinsam mit zwei großen Stoffiguren von Conan und Kaito Kid konnte mach sich mit der eigenen Kamera oder dem Hany ablichten lassen, bevor man zu seinem Platz im Café begleitet wurde. Die Bedienungen trugen übrigens, wie auf dem Flyer die Charaktere aus Detektiv Conan, rot-weiß oder blau-weiß karierte Schürzen. Eine niedliche Idee. Es ging nur sehr langsam voran, da jedem Gast 60 Minuten im Café gegönnt wurden. Leider war es genau der Tag, an dem wir aus unserem Hotel auschecken mussten und so waren wir etwas unter Zeitdruck. Nur ungern wollten wir das Detektiv Conan Café besuchen, ohne etwas dort gegessen zu haben.

detektiv-conan-cafe-aufsteller

Leckerbissen im Café

Nach 2 1/2 Stunden in der Schlange durften auch wir ein Foto vor dem Aufsteller machen lassen und kamen ins Café selbst. Obwohl schon vor einer ganzen Weile unsere Bestellungen entgegen genommen wurden, gab es keine Spur davon. Zum Zeitvertreib konnte man jedoch bei einem Detektiv Conan Quiz teilnehmen, leider nur auf Japanisch. Konnte man alle Fragen richtig beantworten, wartete ein Überraschungspreis auf einen. Wir vertrieben uns also die Zeit damit zu erraten, welche Detektiv Conan Intros und Outros geade gespielt wurden. Als wir unseren Kaffee und Kuchen bekamen, wussten wir, das Warten hatte sich gelohnt. Nicht nur lecker, sondern auch niedlich angerichtet waren Zitronenkuchen und Milchkaffee das Warten allemal wert. Aber überzeugt euch besser selbst:

detektiv-conan-cafe-kaffee

Nach dem kurzen Genuss hieß es für uns schnell an die Kasse und zurück zum Hotel. Mit einer Rechnung in Höhe von 3.500 Yen (umgerechnet etwa 27,50 Euro), war der Besuch im Detektiv Conan Café kein günstiges Vergnügen, gehört aber zu unseren persönlichen Otaku-Highlights.

Was würdet ihr tun um ins Detektiv Conan Café zu kommen?

About Melanie

ist 28 Jahre alt und lebt, liebt und arbeitet in Nordrhein-Westfalen. Mit Sailor Moon hat ihre Leidenschaft für Manga und Anime begonnen. Besonders Shojos haben es ihr angetan, doch mittlerweile ist kein Manga mehr vor ihr sicher.

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