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Sankarea

Sankarea ist ein Manga von Mitsuru Hattori, dessen Titel von einem Zombie-Film inspiriert wurde. Ursprünglich war Sankarea als One Shot geplant, doch die Redaktion sprach sich für eine längere Geschichte aus, weshalb die Story grundlegend geändert wurde. Von 2009 bis 2014 wurde Sankarea in  Kodanshas Bessatsu Shōnen Magazine veröffentlicht und schließlich in 11 Mangabänden zusammengefasst. Mitte 2012 wurde in Japan eine 12-teiliger Anime zu „Sankarea: Undying Love“ ausgestrahlt, sowie ein passender Roman veröffentlicht.

Sankarea – Wenn ich ein Zombie werde…

sankareaChihiro Furuya ist ein Zombie-Fan und hat eine beachtliche Sammlung an Filmen, Spielen und Merchandise. Seitdem sein Kater Baabu vor einigen Tagen verstorben ist, versucht er ihn jede Nacht zurück ins Leben zu holen. Dazu braut er Tränke aus einem alten Notizbuch in einer verlassenen Hotelruine nach. Jedoch kann er die entscheidende letzte Zutat, eine lokale Giftpflanze, nicht entziffern und probiert darum jeden Abend eine andere aus. Auch diese Nacht beobachtet er Rea Sanka, die auf dem Hotelgelände ihren Frust in einen alten Schacht hinunter schreit. Warum musste Sie in diese Familie geboren werden, die ihr keine Freiheit lässst?! Als Tochter des Schulleiters einer namenhaften Oberschule für höhere Töchter führt Rea ein Leben in einem goldenen Käfig. Sie bemerkt, dass sie beobachtet wird und fleht Furuya an nichts von ihren Wutausbrüchen zu verraten. Im Gegenzug will sie ihm bei seinem Wiederbelebungstrank helfen, den er gerade zubereitet. Tatsächlich fällt Rea noch eine Giftpflanze ein, die Furuya noch nicht ausprobiert hat: die Hortensie. Gemeinsam stellen sie den Trank fertig, von dem Rea heimlich etwas abfüllt (und später trinkt!), bevor sie die restliche Flüssigkeit dem verstorbenen Kater einflößen. Nichts passiert, und so packt Furuya den Kater wieder auf Eis. Ohne Hoffnung beschließt Furuya Baabu am nächsten Abend zu beerdigen und lädt Sanka dazu ein. Als er daheim noch einmal die Kühlbox öffnet, in der er seinen Kater transportiert hat,springt plötzlich Baabu fit und fidel heraus!

Lass mich bitte ins Leben zurückkehren!

Auch wenn von Anfang an klar ist, dass Rea zu einem Zombie wird, so ist der Weg dorthin trotzdem spannend und unterhaltsam: Experimente mit einem Wiederbelebungstrank, heimliches Davonschleichen aus dem unleidlichen Elternhaus und die Chance auf ein neues „Leben“ als Zombie. Das alles macht Sankarea zu einem Zombie-Manga der besonderen Art. Zeichnerisch wird das Ganze wunderbar umgesetzt und besonders Emotionen werden eindrucksvoll dargestellt. Auch wenn Rea meist ein verträumtes Lächeln auf den Lippen hat, so wirken Wut, Verwunderung und Entsetzen wie ein Gefühlsfeuerwerk auf ihrem Gesicht. Auch der Rest ist sehr detailreich und mit viel Liebe gezeichnet. Schnell baut man eine Beziehung zu den Charakteren auf und hofft und leidet mit ihnen. Der erste Band von Sankarea macht vor allem Lust auf mehr: Was würde man selbst als Zombie alles anstellen? Und wie überkommt man die nagativen Effekte, wie die Totenstarre oder den Zerfall?

Würdet ihr wie in Sankarea als Zombie leben wollen? Was würdet ihr als Zombie anstellen?

About Melanie

Melanie
ist 28 Jahre alt und lebt, liebt und arbeitet in Nordrhein-Westfalen. Mit Sailor Moon hat ihre Leidenschaft für Manga und Anime begonnen. Besonders Shojos haben es ihr angetan, doch mittlerweile ist kein Manga mehr vor ihr sicher.

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4 comments

  1. Die Review liest sich leider etwas zu detailliert, da würde ich es für Leser die das Werk noch nicht kennen eher allgemeiner halten. Auch eine Wertung am Ende wäre ganz gut. Optisch gut eingegliedert sind die Daten am Beginn des Beitrages. Ansonsten ganz solide.

    Ich selber finde den Manga bisher okay, wenn auch nicht überdurchschnlttlich bemerkenswert, mal sehen wie der ganze Plott sich am Ende auflöst

  2. Melanie

    Hallo Kame,

    vielen Dank für deinen Kommentar! Hmm, meinst du wirklich wir verraten zu viel? Wir wollen ja schon einen kleinen Vorgeschmack geben. 🙂 Unsere Bewertung in Sternen findest du übrigens oben rechts neben den Rezensionen. Da können Leser auch bewerten, wie ihnen der Manga gefallen hat, wenn sie ihn gelesen haben.

    • Oh da, pardon, ich würde diesen Kasten einfach unten anfügen, denn ehrlich gesagt habe ich ihn da oben rechts vollkommen übersehen, gutes Bewertungssystem, vielen dank!

      • Melanie

        Danke für den Tipp! Wir haben uns sowas schon gedacht und planen die Website in naher Zukunft ein bisschen umzugestalten. 😉

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