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AnimagiC 2015

Vom 31. Juli bis zum 2. August 2015 fand bereits zum 17. Mal die AnimagiC statt: Als eine der größten Anime- und Manga-Conventions in Europa bietet sie seit 1999 einen jährlichen Treffpunkt für Fans der japanischen Popkultur. Auch wir haben die AnimagiC 2015 besucht -zusammen mit rund 15.000 anderen Besuchern- und euch einige Eindrücke aus der Beethovenhalle in Bonn mitgebracht.

Outdoor-Bereich

Nachdem wir uns in die Schlangen gereiht hatten um unsere E-Tickets gegen schicke AnimagiC 2015 Armbändchen einzutauschen, erkundeten wir das weitläufige Outdoor-Gelände. Die großen Grünflächen wurden sowohl zum Posieren für Cosplayer, als auch zum Picknicken und Chillen genutzt. Auch wir nutzten die Zeit bis zur Eröffnung der Con es uns gemütlich zu machen, Leute über StreetPass zu treffen und uns mit Manga (mitgrbacht zum Signieren) schon mal in Stimmung zu bringen.

Auch im Outdoor-Bereich gab es einige Stände, die es zu erkunden galt. Das Cosplay-Portal CosBase bot Fotoshootings an, Dunkelsüß versprühte Lolita-Charme und Peppermint Anime hatte einen Schießstand, bei dem man Gutscheine gewinnen konnte. Ein neues Highlight war der Konami „Summer Tour“-Bus des Yu-Gi-Oh! Kartenspiels. Am äußeren Rand des Geländes stand die Outdoor-Bühne, auf der verschiedene Konzerte stattfanden, von J-Pop bis Anime-Liedern auf Deutsch, Englisch und Japanisch. In der Nähe des Eigangs standen die typischen Stände mit Getränken, Sushi und anderen Snacks.

Ein spielerischer Anfang

Als die AnimagiC 2015 ihre Tore öffnete, strömte die lange Schlange wartender Fans hinein: Direkt im Eingangsbreich standen die ersten Spiele-Stationen mit Highlights wie One Piece Pirate Warriors 3, Swort Art Online: Lost Song und Naruto Shippuden – Ultimate Ninja Storm 4. Spiele wie Final Fantasy XIV und Ragnarok Online hatten sogar eigene Stände, an denen mehrere Spieler gleichzeitig eigene Charaktere erstellen und in die Onlinewelten eintachen konnten. In der Gameszone standen mehrere Konsolen, an denen man aktuelle Spiele testen oder anderen Spielern beim Ausprobieren zuschauen konnte. Wer kein Fan von Videospielen war, konnte sein Glück stattdessen beim Brettspiel Go versuchen.

Manga-Action auf der AnimagiC 2015

Wie jedes Jahr reihten sich die Stände der wichtigsten Manga Verlage Deutschlands aneinander um auf der AnimagiC vertreten zu sein. Tokyopop war erneut mit zwei Ständen und einem zusätzlichen Signierbereich vertreten und nahm somit von allen Verlagen den meisten Platz ein. So konnten Signierstunden mehrerer Künstler gleichzeit stattfinden, ohne den Betrieb an den Verkaufsständen zu stören. I Love Shojo konnte sein umfangreiches Programm für liebeshungrige Leserinnen an einem eigenen Stand vorstellen, getrennt von den restlichen Tokyopop Manga.

Egmont Manga gelang es auf der AnimagiC 2015 jedoch allen anderen Verlagen die Show zu stehlen. Mit nur einem Stand, aber vielen Aktionen lockte EMA die Fans zu sich: Neben der üblichen Tombola, bei der man für einen Euro fünf Lose kaufen konnte, gab es einen Mordfall à la Detektiv Conan zu lösen. In der Halle war der Umriss einer Kopflosen Leiche markiert und es galt die Hinweise zu finden um den Hergang des Mordes aufzuklären. Kein Fan von Detektiv-Manga? Dann bot die Ajin-Fotowand eine lustige Abwechslung. Für ein Foto auf Instagram konnte man sich am Stand ein kleines Ajin Goodie abholen.

Kazé brachte nicht nur sein neuestes Manga- und Anime-Angebot mit, sondern gleich eine ganze Kaffeebar: Ganz im Tokyo Ghoul-Look gehalten, konnte man bei einem Ken Kaneki-Cosplayer für 2,50€ einen Eiskaffee erstehen. Eine lustige Idee, die auch bei den Fans Anklang fand. Neben seinen japanischen Comics brachte Carlsen Manga auch wieder kleine Googdies mit, wie Kleine Katze Chii Figuren und Schlüsselanhänger. Ansonsten ging es bei Carlsen eher ruhig zu.

Und was ist mit Anime?

Auch Filme und Serien gab es auf der AnimagiC 2015 in Hülle und Fülle zu kaufen: Etwas besser auf dem Gelände verteilt als die Manga-Verlage boten die Stände der bekanntesten Publisher ihr Sortiment an. Universum Anime stellte auf einem Fernseher neue Serien vor und brachte sein ganzes Angebot an Ghibli-Filmen mit. FilmConfect Anime hatte seinen Stützpunkt direkt am Eingang und KSM verloste regeläßig kleine Gewinne per Drehrad. Simpel aber effektiv, denn die Schlange war sehr lang.

Wer nicht gleich kaufen wollte, konnte auch eines der Anime-Kinos der AnimagiC 2015 besuchen. In Zusammenarbeit mit den verschiedenen Publishern und Online-Portalen wie Crunchyroll wurde eine Auswahl aktueller Filme und Serien präsentiert, z. B. The irregular at magic high school, Rurouni Kenshin und Lupin the Third. Ein besonderes Highlight war das Terror in Tokio-Panel mit Regisseur Shinichiro Watanabe, der von seiner Arbeit an verschiedenen Projekten berichtete und sich allen Fragen stellte. Dabei kam heraus, dass er sich bei ziemlich jedem Werk mit den jeweiligen Produzenten anlegen musste um es nach seinen Vorstellungen gestalten zu können. Sehr spannend und lustig!

Das Programm der AnimagiC 2015

Fertig mit dem Großeinkauf, von Plüschies bis Figuren, hatten wir Zeit das vielseitige Programm der AnimagiC in Bonn zu genießen: Verschiedene Showgruppen präsentierten Manga-inspirierte Theaterstücke oder sangen und tanzten zu Anime-Titelliedern. Wie auf jeder guten Convention gab es auch auf der AnimagiC 2015 einen Cosplay-Wettbewerb, sowie eine Lolita-Modenschau. Japanische Ehrengäste gaben sich bei verschiedenen Panels und Q&As die Klinke in die Hand. Eine besonders schönde Idee war die Charity-Auktion, bei der Spenden für eine Kinderkrebshilfe gesammelt wurden.

Insgesamt ist die AnimagiC immer wieder ein Spaß für alle Fans der japanischen Popkultur. Wer sich dabei das gewisse Extra gönnen möchte, für den gibt es das AnimagiC Con-Paket Deluxe mit vielen Überraschungen und Gutscheinen. Ob für einen Tag, das ganze Wochenende oder mit Con-Paket, eines gilt für alle Besucher: Die Eintrittskarten sollten möglichst früh vorbestellt werden, da die Convention in Bonn regelmäßig ausverkauft ist. Rechtzeitig planen lohnt sich! 😉

About Melanie

ist 28 Jahre alt und lebt, liebt und arbeitet in Nordrhein-Westfalen. Mit Sailor Moon hat ihre Leidenschaft für Manga und Anime begonnen. Besonders Shojos haben es ihr angetan, doch mittlerweile ist kein Manga mehr vor ihr sicher.

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