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Sword Art Online Aincrad

VR-Brillen sind erst der Anfang: in naher Zukunft können wir mit allen Sinnen in Videospiele eintauchen und sie wie die Realität erleben. Doch was, wenn man dort festsitzt – und Game Over auch den eigenen Tod bedeutet?

Sword Art Online –  Aincrad ist als Manga Teil des Sword Art Online Franchises, das sich aus mehren Manga, einem Anime mit zwei Staffeln sowie einer OVA, Videospielen und der Original Light-Novel Reihe zusammensetzt. Sword Art Online – Aincrad ist mit zwei Bänden abgeschlossen und markiert den Beginn der Geschichte.

Game Over bedeutet Game Over

Sword Art Online – Aincrad spielt in der Videospielwelt Aincrad, einem gigantischen fliegenden Turm mit 100 Ebenen. Damit alle Spieler eine Ebene nach oben steigen können, muss ein Boss besiegt werden. Hinzu kommen Shops und Städte, Monsterebenen etc. Man tritt Sword Art Online bei, indem man sich über ein NerveGear einloggt, welches wie eine VR Brille funktioniert. Nur, dass man komplett eintaucht. Zu Spielbeginn tummeln sich 10.000 Spieler auf dem Server, darunter Kirito. War auch Teil des Beta Tests und konnte den Beginn gar nicht abwarten. Doch plötzlich geht alles durcheinander.

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©2015 Tokyopop GmbH

Alle werden in die erste Stadt teleportiert und am Himmel erscheint eine riesige Figur. Dies ist der Erschaffer von Sword Art Online bzw. Aincrad. Er habe die Möglichkeit zum Logout entfernt und jeder, der im Spiel stirbt, stirbt auch in der Realität. Wird zudem versucht das NerveGear von außerhalb zu entfernen, stirbt man ebenso. Die Spieler können erst heraus, wenn sie das 100ste Level erreichen. 2 Jahre später sind viele Spieler gestorben und haben sich in Gilden zusammengeschlossen. Das reicht von Player Killern bis zu Gilden, die unbedingt das Spiel abschließen möchten. Denn einige haben Spieler haben sich zurückgezogen und es aus Angst vor dem Tod aufgegeben. Kirito kämpft sich derweil als Einzelkämpfer durch und ist als Beater (Cheater und Beta-Tester) verschrien, obwohl er natürlich nicht cheatet. Doch seine Solofähigkeit wird immer schwieriger, bis er Asuna kennenlernt. Die hübsche Vize-Kommandantin der stärksten Gilde…

Sword Art Online – Aincrad ist ein Phänomen

Sword Art Online – Aincrad legt den Grundstein für die gesammte Geschichte und macht das in zwei Bänden ganz ordentlich. Doch so ganz mag die fantastische Welt nicht zum Leben erwachen. Im Gegensatz zum Light-Novel (Fantasie) oder dem Anime (optisch wunderschön) kommt der Manga recht simpel daher und vermag es optisch nicht ganz, das Quellmaterial auszureizen. Mit der Limitierung auf zwei Bände gibt es nämlich nicht so viele Möglichkeiten, viel von der Welt zu zeigen, ohne die Story (noch) mehr auszudünnen. Die wichtigsten Storypoints finden sich zwar, aber irgendwie scheint es, als würde man durch die Story sprinten. Ein wenig Streckung auf drei Bände hätte da wahrscheinlich Wunder gewirkt. Doch auch rein optisch mag es irgendwie nicht so wirklich zünden.

Die Kämpfe sind sehr unübersichtlich und irgendwie weiß man oft gar nicht, was dann überhaupt passiert. Zudem sind die Charaktere auch recht simpel gezeichnet und grenzen eher an Shoujo- als an einen Neutralen- oder Shounen-Stil. Von der innerlichen Ausprägung ist alleine Kirito übrigens näher erleuchtet worden, die meisten anderen Charaktere sind nur sehr oberflächlich und ihre Hintergründe oder Motivationen bleiben im Dunkeln.

Fazit

Sword Art Online Aincrad ist der Beginn einer Saga, die hoffentlich in den Nachfolge Manga noch besser ausgebaut wird. Denn zu 100% überzeugen kann der erste Manga nicht, auch wenn er solide Arbeit leistet, die jedoch in der B-Note nicht allzu gut punktet. Fans oder Interessierte sollten lieber einen Blick auf den Anime werfen.

VR-Brillen sind erst der Anfang: in naher Zukunft können wir mit allen Sinnen in Videospiele eintauchen und sie wie die Realität erleben. Doch was, wenn man dort festsitzt – und Game Over auch den eigenen Tod bedeutet? Sword Art Online -  Aincrad ist als Manga Teil des Sword Art Online…
Handlung - 80%
Charaktere - 80%
Zeichenstil - 60%
Lesespaß - 60%

70%

Netter Versuch

Kommt nicht an den Anime heran

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70

About Tim

Tim
ist 25 hat Anglistik, Germanistik und Medienpraxis in Essen studiert. Seit der Veröffentlichung von Dragonball ist er Manga- und Anime-Fan mit einer Vorliebe für Shounen-Manga und gute Stories.

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