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Detektiv Conan Der Film 7: Die Kreuzung des Labyrinths

Detektiv Conan Der Film 7: Die Kreuzung des Labyrinths ist der siebte von derzeit 16 Kinofilmen zum Anime von Detektiv Conan und lief in Japan ab dem 19. April 2003 in den Kinos. Die Regie führte, wie bei den Vorgängern, Kanetsuhu Kodama. Eine Neuerung war jedoch, dass mit Detektiv Conan Film 7 zum ersten mal komplett auf eine digitale Produktion gesetzt wurde. Kazé veröffentlichte den Film 2008 in Deutschland auf DVD, zudem wurde Detektiv Conan Der Film 7 2011 auf RTL2 ausgestrahlt.

detektiv-conan-7-film-kreuzung-des-labyrinthsDie Geschichte beginnt mit einem Flashback, wo der junge Hattori Hejii ein Mädchen beobachtet, dass umgeben von Sakura-Blüten ein Lied über Kyoto singt. In der Gegenwart werden wir dagegen Zeuge, wie drei Personen auf eine Person namens „Benkei“ warten. Durch Pfeil und Bogen sowie ein Kurzschwert werden die drei Personen nacheinander von einem Maskierten getötet, der von ihnen auch das Buch „Die Geschichte von Yoshitsune“ einsammelt. Kurz darauf werden in Osaka und Kyoto ebenfalls zwei Männer auf die selbe Weise ermordet. Wie auf einer Pressekonferenz der Polizei bekannt wird, waren alle Opfer Teil einer Diebesbande, die sich auf Kunstraub spezialisiert hatte und nach den Gefolgsleuten von Yoshitsune benannt wurden. Derweil brechen Conan, Kogoro, Ran und Sonoko nach Kyoto auf, um einen verschwundenen Buddha zu finden, der eben von jener Diebesbande bereits vor acht Jahren gestohlen wurde. Als Hinweise gibt es einen Brief und ein Bilderrätsel, dass den Standort verraten soll. Am nächsten Tag versucht Conan auf eigene Faust das Rätsel zu lösen und trifft unerwarteter Weise auf Hejii, der nach dem Mörder sucht. Es folgt in Detektiv Conan Film 7 ein Spiesrutenlauf durch Kyoto und die Geschichte von Benkei und Yoshitsune. Hejii und Conan treffen nicht nur einmal dabei auf den Mörder, der an etwas von Hejii interessiert zu sein scheint. Und auch vor weiteren Morden nicht zurückschreckt.

Detektiv Conan Der Film 7: Kreuz und Quer durch Kyoto

Detektiv Conan Der Film 7: Die Kreuzung des Labyrinths sticht heraus aus den Conan Kinofilmen. Zum Beispiel spielt die Geschichte nicht in Tokio, sondern wurde nach Kyoto verlegt. Auch geht es am Anfang direkt mit drei Mordfällen los, so das dem Zuschauer schon gezeigt wird: Da kommt noch mehr. Auch stehen nicht Shiniji und Ran im Rampenlicht, sondern Hejii und seine erste Liebe. Der Mordfall mitten im Film stellt auch nicht Dreh- und Angelpunkt dar, viel mehr geht es in Detektiv Conan Film 7 um das Rätsel des verschwundenen Buddhas. Das ist die Stärke und die Schwachstelle des Films. Wer nicht über Wissen von Yoshitsune, Benkei und Kyoto verfügt, hat teilweise Probleme der Handlung zu folgen. Abhilfe schafft das Begleitheft der DVD, welches zusätzliche Informationen bietet. Dadurch lernt der Zuschauer zudem etwas über japanische Geschichte und bekommt eine erfrischende Abwechslung im Gegensatz zum typischen Mordfall. Die, nun mehr digitalen, Zeichnungen sind wie immer gut gelungen und detailreich. Leider passen die computeranimierten Sequenzen von Detektiv Conan Film 7 nicht zu den anderen Szenen und stechen speziell heutzutage durch ihr Alter negativ hervor. Zum Glück wurde CGI spärlich und hauptsächlich bei Verfolgungsjagden eingesetzt. Insgesamt kann Detektiv Conan Film 7 jedoch überzeugen und bietet ein gelungenes Gesamtpaket, das auch mit einer soliden Synchronisation vertont wurde. Also eine runde Sache.

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About Tim

ist 25 hat Anglistik, Germanistik und Medienpraxis in Essen studiert. Seit der Veröffentlichung von Dragonball ist er Manga- und Anime-Fan mit einer Vorliebe für Shounen-Manga und gute Stories.

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